Viele, die von einer Thai-Massage gehört haben, denken zuerst an Masseure, die in Urlaubsregionen die verspannten Touristen verwöhnen. Dass die traditionelle Thai-Massage aber Jahrhunderte alte Wurzeln und medizinische Hintergründe hat, wissen die Wenigsten. Vermutlich stammt diese uralte Behandlungs-Methode von dem nordindischen Arzt Jivakar Kumar Bhaccha, der zu Zeiten Buddhas gelebt haben soll. Über diverse Umwege gelangte das Wissen dann nach Siam, dem heutigen Thailand und wird dort immer noch gelehrt und ausgeübt. Eine der besten und für thailändische Verhältnisse auch teuersten Schulen ist in Wat Pho angesiedelt, mitten in Bangkog.
Bei der traditionellen Thai-Massage werden hauptsächlich die Energiebahnen des Körpers mittels Druck und die Gelenke durch spezielle Dehnungen behandelt. Der zu Behandelnde liegt dabei auf einer Matte und kann während der gesamten Dauer seine Kleidung anbehalten. Auch dies ein Unterschied zu unserer westlichen Massage. Dabei benutzt der Thai-Masseur seinen gesamten Körper: Hände, Handballen, Ellbogen und auch Füße. Dies sollte man vorher wissen, denn obwohl die Energiebahnen behandelt werden, handelt es sich bei der Thai-Massage um eine handfeste und sehr kräftige Behandlung, die wenn sie von einem unerfahrenen Masseur ausgeübt wird, auch etwas schmerzhaft sein kann. Eine gut ausgeführte Thai-Massage hingegen kann bei Kopfschmerzen, Verspannungen, Rückenschmerzen und sogar bei Verdauungsbeschwerden helfen.
