fowemed.de – 2009 – August


Buchbesprechung “Bluthochdruck für Dummies”

Der Fachmann wundert sich und der Laie staunt freudig darüber, wie der Autor es versteht, medizinische Komplexität in leicht verständlichen Worten zu schildern. Doch dabei bleibt es nicht: kurzweilig und lehrreich ist das Werk, das sich dem Thema Bluthochdruck mitsamt all seinen Facetten widmet.

Nicht nur Betroffene werden von diesem Buch profitieren, zeigt es doch auf, welche Faktoren Bluthochdruck begünstigen und anhand welcher Symptome sich diese Krankheit bereits im Vorfeld erkennen lässt. Es bietet einen umfassenden Blick in den menschlichen Blutkreislauf und zeigt die Zusammenhänge anschaulich auf.

Der Bereich der Ernährung wird ebenso anschaulich wie objektiv beleuchtet und gewinnt durch absolute Praxisnähe wertvolle Authentizität. Der Leser erfährt schnell und umfassend, welche Nahrungsmittel Bluthochdruck begünstigen, erhält aber auch unzählige Tipps, mit welch einfachen Mitteln er durch simple Ernährungsumstellung ganz natürlich gegen zu hohen Blutdruck angehen kann.

Dieses Buch leistet in der Prävention gute Dienste und informiert über mögliche Therapien. Der wunderbare Schreibstil macht es zu einer ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Lektüre für alle, die den eigenen Körper und Organismus besser kennen und verstehen lernen möchten.

Veröffentlicht am 19.08.2009 · Gesundheitsratgeber · 0 Kommentare

Fußpilz

Beim Fußpilz handelt es sich um eine Hautkrankheit, die durch einen Pilz hervorgerufen wird, der überwiegend die Zehenzwischenräume und die Fußsohlen befällt. Aufmerksam wird man auf diese Erkrankung in den meisten Fällen durch einen Juckreiz. Die betroffenen Areale sind dann durch Rötung, Nässe, Schuppung und Blasenbildung der Haut gekennzeichnet.

Ausgangspunkt für die Etablierung eines Fußpilzes ist neben der Infektion mit dem Pilz, die überall dort erfolgen kann, wo man Barfuß herumläuft oder in direktem Hautkontakt mit anderen Menschen kommt, eine andauernde feuchte Umgebung, die meistens durch Schwitzen in Verbindung mit zu engem Schuhwerk hervorgerufen wird. Auch Durchblutungsstörungen oder ein geschwächtes Immunsystem, z. B. bei Vorliegen eines Diabetes, können als Auslöser eines Fußpilzes in Betracht kommen.

Behandelt wird der Fußpilz meistens lokal mit speziellen Cremes, Salben oder Pulver mit den Wirkstoffen Clotrimazol, Econalzol, Bifonazol, Terbinafin oder Amorolfin. Spricht in seltenen Fällen eine solche Therapie nicht an, dann muss auf eine systemische Behandlung mit Tabletten umgestellt werden. Wichtig ist in jedem Falle auch eine gründliche Fußpflege, bei der vor allem die Zehenzwischenräume immer gut getrocknet werden müssen und auf ausreichend weite Schuhe, die einem Feuchtigkeitsstau an den Füßen entgegen wirken, geachtet werden sollte. Es empfiehlt sich auch, Schuhe und Socken regelmäßig zu desinfizieren.

Ein Fußpilz heilt nicht von alleine aus. Eine entsprechende Behandlung mit geeigneten Medikamenten sowie eine gründliche Vorbeugung im Hinblick auf die Fußpflege ist unabdingbar um ein weiteres Ausbreiten der Pilzinfektion auf andere Bereiche des Fußes zu verhindern.

Veröffentlicht am 01.08.2009 · Gesundheitsratgeber · 0 Kommentare

 
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