Viele kennen es, man erwacht, es regnet, der Himmel ist wolkenverhangen, und es ist ungemütlich kalt. Da möchte man doch eigentlich lieber im Bett liegen bleiben und weiterschlafen, … oder auch… man erwacht, draußen scheint die Sonne, der Himmel ist wolkenlos, und es ist sommerlich warm. Da steht man gerne auf und startet ausgeschlafen in den Tag. Doch woran liegt das? Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Bedürfnis nach Schlaf und dem guten oder schlechten Wetter?
Der direkte Zusammenhang zwischen Schlaf und der Qualität des Wetters ist bislang nur wenig erforscht, da zum einen das Wetter als Einflussfaktor bekanntlich schwer berechenbar ist, aber auch, da empirisch evidente Schlaflaborversuche mit dem Einflussfaktor Wetter besonders aufwändig sind. Über den Einfluss von Luftfeuchtigkeit und Luftdruck wird bis jetzt noch spekuliert. Es gibt jedoch einen Zusammenhang von Schlaf und gutem und schlechtem Wetter, der inzwischen wissenschaftlich belegt ist.
Der Schlaf, das Sonnenlicht und die Hormone Melantonin und Cortisol
Abhängig davon, wie viel Sonnenlicht die Haut, die Augen und letztendlich das Gehirn über das neuronale Netz aufnehmen, schüttet das Gehirn entweder das Wachhormon „Cortisol“ oder das Hormon „Melantonin“ aus. Sie sind dafür verantwortlich, dass wir bei Dunkelheit eher schläfrig und bei Helligkeit eher wach sind. Ergo: Je sonniger und heller der Tag, in den wir starten, desto leichter fällt das aufstehen.
Es sei jedoch abschließend gesagt, dass es sich bei der Wetterfühligkeit verhält, wie mit den Menschen selbst. „Die Geschmäcker sind verschieden“, und ob und wie stark uns jedoch das Wetter beeinflusst, ist von Person zu Person verschieden.
Veröffentlicht am 16.04.2009 · Gesundheitsratgeber · 0 Kommentare
